Charles Williams

Name: Charles Williams
Geboren: 13.08.1909
Gestorben: 07.04.1975
Berufe: Schriftsteller
Pseudonyme:

Charles Williams

Hell Has No Fury

Gold Medal-Autor, geboren in San Angelo, Texas. 1929 meldete er sich zur Handelsmarine, bei der er zehn Jahre blieb, ehe er Lasca Foster heiratete. Nach Stationen in Galvaston, Texas, und Washington State, arbeitete er bei Mackay Radio in San Francisco, ehe sein erster Roman HILL GIRL im Jahr 1951 publiziert wurde. Direkt ein durchschlagender Erfolg, konnte er von da ab von seinem Schriftstellerberuf leben und verfasste zahlreiche Romane und Drehbücher. Mit seiner Frau lebte er einige Zeit in Frankreich, eher er nach ihrem Tod 1972 in die Staaten zurückkehrte. Im April 1975 beging er in Los Angeles Selbstmord, auch wenn sich hartnäckige Gerüchte hielten, er sei im Golf von Mexiko oder vor der Küste Frankreichs ertrunken. 1991 adaptierte Dennis Hopper den Roman HELL HAS NO FURY zu seinem wunderbaren Neo-Noir Spiel mit dem Feuer mit Don Johnson in der Hauptrolle.


Charles Williams im THE GOLD MEDAL CORNER von Bill Crider


The High Seas of Charles Williams - Essay von Ed Lynskey


Charles Williams: More Than a Slight Return - Artikel von Ed Lynskey


A Touch Of Death

A Touch Of Death

Originaltitel: A Touch Of Death, 1953

250 Seiten

Roman

Forge

Inhalt:

Lee Scarborough, ein ehemaliger Footballstar, ist ziemlich auf den Hund gekommen. Bleibt ihm nichts anderes übrig, als seinen Wagen zu verkaufen. Als er einen möglichen Käufer aufsucht, begegnet er der verführerischen Diana James. Die will zwar kein Auto, dafür aber einen Mann, der mit allen Wassern gewaschen ist und keine Skrupel hat. Denn es geht um einen Anteil an $120.000 - Geld aus einem Bankbetrug. Das hat der ehemalige Bankdirektor Butler kurz vor seinem Verschwinden abgezweigt. Jetzt vermutet es Diane bei dessen bildhübscher Frau Madelon. Irgendwo versteckt in ihrer weitläufigen Villa. Für Lee dürfte es ein Leichtes sein, sich Zutritt zum Haus zu verschaffen und es auf den Kopf zu stellen, wenn Madelon unterwegs ist. Doch so schnell ist das große Geld nicht verdient, denn die Bankersfrau entpuppt sich als verdammt zähes Miststück - clever, abgebrüht und völlig ohne Skrupel. Und dabei auch noch verdammt hübsch. Scarborough kann froh sein, wenn er mit dem Leben davonkommt. Von den $120.000 gar nicht erst zu reden.


Kommentar:

Basierend auf seiner Novelle AND SHARE ALIKE aus dem Jahr 1953 hämmerte Williams ein kleines Pulp-Juwel heraus. Es ist genau die beklemmende, schwüle Atmosphäre, die auch Dennis Hopper in seiner Filmadaption von HELL HAS NO FURY kreiert. Ein Mann allein auf der Jagd nach dem großen Geld. Und das wird eingerahmt von zwei atemberaubenden Frauen und ein paar Leichen. Trocken und verdammt schnell geht es vorwärts. Während man sich mit Lee noch auf der sicheren Seite wiegt, spürt man zu spät, dass einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Madelon ist ein verdammtes Biest, die knallharte Essenz aller Femme fatales. Klar, wer da auf der Strecke bleiben wird. Pflichtprogramm.

Deutscher Titel Originaltitel Jahr
- Hill Girl 1951
- Big City Girl 1951
- River Girl (The Catfish Tangle) 1951
The Hot Spot - Spiel mit dem Feuer Hell Hath No Fury (The Hot Spot) 1953
- Nothing in Her Way 1953
- Go Home, Stranger 1954
- A Touch of Death (Mix Yourself a Redhead) 1954
- Scorpion Reef (Gulf Coast Girl) 1955
Der Köder The Big Bite 1956
- The Diamond Bikini 1956
- Girl Out Back, (Operator) 1958
- Talk of the Town (Stain of Suspicion) 1958
- All the Way (The Concrete Flamingo) 1958
- Man on the Run (Man in Motion) 1958
- Uncle Sagamore and His Girls 1959
- The Sailcloth Shroud 1960
- Aground 1960
- The Long Saturday Night (Confidentially Yours / Finally, Sunday!) 1962
Todesstille Dead Calm (Pacific Honeymoon) 1963
- The Wrong Venus (Don't Just Stand There) 1966
- And The Deep Blue Sea 1971
Der Mann an der Leine Man on a Leash 1973