

Paradies der Mörder
Originaltitel: Kiss for a Killer, 1960
208 Seiten
Roman
Overlook Press
Inhalt
Als ihr aktueller Liebhaber, der Footballspieler Rip Spensor, von einer Dampfwalze überrollt wird, steckt die unvergleichliche Privatdetektivin Honey mit einemmal in einem neuen Fall. Und in dem geht es wieder ordentlich zur Sache, denn wie bei Honey üblich, sitzt die Kleidung nur spärlich, der Revolver jedoch locker. Dementsprechend muss sie sich mit Mördern und nudistischen Sonnenanbetern herumschlagen, mit giftigem Getier und abgehobenen Filmstars. Aber Honey wäre nicht Honey, wenn sie trotz dem Verlust diverser Kleidungsstücke, nicht eiskalt kombiniert und ihre Widersacher zur Strecke bringt. Und am Ende dann ihren Kerl kriegt.
Kommentar
Der nächste Honey West-Roman, und diesmal besser als This Girl for Hire. Die Story ist stimmig und actiongeladen, Humor kommt nicht zu kurz und sexy ist das ganze auch.
Faztit
Kein Chandler, kein Hammett und bestimmt kein Spillane, aber Honey sorgt für gute Kurzweil.


Das große Töten
Originaltitel: This Girl for Hire, 1957
220 Seiten
Roman
Overlook Press
Inhalt
Honeys Klient, der alternde Schauspieler Herb Nelson, wird als übel zugerichtete Leiche aufgefunden - Tatwaffe war seine Oskarauszeichnung. Um dem Killer auf die Spur zu kommen, schmeißt sich Honey in einen verführerischen Badeanzug und versucht sich als Schauspielerin. Nett, dass beim Dreh gleich eine ganze Luxusjacht voller Verdächtiger um sie herum schwirren. Und je tiefer sie in deren Vergangenheit gräbt, desto fragwürdiger wird jeder an Bord. Klar, dass auch Honeys Leben nicht sicher ist und schon bald die nächsten Leichen auftauchen. Klar auch, dass Honey nicht gerade selten der ein oder andere Teil ihrer Kleidung flöten geht.
Kommentar
Typische Pulp-Geschichte, die zumindest anfangs mit einer interessanten Hauptfigur aufwartet. Aber sobald die Geschichte ins Rollen kommt, verlieren sich Charakterisierungen in der zum Teil aberwitzig Handlung. Das hat mehr Elemente einer Screwball-Comedy, als einer hartgesottenen Mike Hammer-Story. Und selbst dieses Genre hat Jonathan Latimer mit seinem William Crane weitaus besser bearbeitet.