



Rote Ernte
Originaltitel: Red Harvest, 1929
Diogenes Verlag
244 Seiten
Roman
Inhalt:
Das Bergwerksstädtchen Personville mit seinen knapp 40.000 Seelen, ist bereits dem Teufel anheim gefallen, so scheint es. Als der namenlose Detektiv der Continental Agency dort eintrifft, um sich mit dem Herausgeber Willsson zu treffen, wird sein Klient auf offener Straße erschossen. Tatverdächtige gibt es haufenweise, denn das Nest ist voll von korrupten Polizisten, Alkoholschmugglern, Spielern und Killern. Und der überführte Mörder ist nur der erste in einer ganzen Reihe. Mit einem neuen, fragwürdigen Auftraggeber im Rücken, macht sich der Ermittler daran, aufzuräumen. Gründlich aufzuräumen. Ein Saubermachen, das Poisenville, wie es seine Bewohner nennen, noch niemals erlebt hat. Der dicke Mann von der Continental macht sich daran, das einstige Bündnis aus Verbrechern auszuhebeln und die Parteien gegeneinander zu hetzen. Was folgt ist ein unaufhaltsamer Blutreigen, bis auch der letzte Gangster ins Gras beißen muss. Die rote Ernte.
Kommentar:
Einer der großen Romane Hammetts. Kompromissloser als THE MALTESE FALCON, eine gnadenlose Tour de Force durch die Unterwelt Poisenvilles. Ein Freisetzen der Wölfe, die sich vor Gier und Misstrauen gegenseitig an die Kehle gehen. Die Straßen bald rot vom Blut der Toten. Erpressung, Überfälle, Schießereien, Anschläge, kaltblütiger Mord - das jüngste Gericht rast über die Kleinstadt hinweg, martert die verdorbenen Seelen. Ein Totenwind, der auch das letzte bisschen Moral aus den Menschen hervorkitzelt und in Flammen aufgehen lässt. Und mittendrin der zähe Detektiv, unbeugsam, stur, wirklich tough.
So mag RED HAVEST auch eine harte, schnörkellose Betrachtung der amerikanischen Gesellschaft sein - nicht nur des organisierten Verbrechens, sondern auch der feine Gesellschaft, die sich ihrer bedient, um ihre Macht und ihren Reichtum zu festigen und auszubreiten. 1929, in Zeiten der Prohibition, des organisierten Verbrechens und der drohenden Weltwirtschaftskrise ist Hammetts Betrachtung ein Blick auf die Knochen korrupter Systeme. Und sein Lösungsvorschlag umso radikaler und deutlicher.
Der Roman, sein Erstlingswerk, basiert auf vier Kurzgeschichten aus dem Black Mask, und erfreute neben dem gemeinen Leser auch die französischen Existenzialisten.


Das Haus in der Turk Street
Diogenes Verlag
134 Seiten
Roman
Inhalt:
Drei Kurzgeschichten um den namenlosen Detektiv der Continental Detective Agency.
Das goldene Hufeisen (The Golden Horseshoe, 1924)
Der Detektiv soll den Architekten Norman Ashcraft ausfindig machen. Der hat sich von seiner eifersüchtigen Frau getrennt und davon gemacht. Doch die Dame will ihn wieder haben. Deshalb schickt sie ihm Geld, ist aber in tiefer Sorge, dass er den Drogen verfallen sein könnte. Doch die Geldbriefe werden von einem Mittelsmann weitergeleitet - nach ein bisschen gutem Zureden weiß der Ermittler auch, wohin: nach Mexiko. Also fährt er runter nach Tijuana und hängt im Goldenen Hufeisen ab, einer miesen Bar, in der Ashcraft unter dem Namen Edward Bohannon lebt. An seiner Seite die heißblütige Kewpie. Beide haben es auf das schnelle Geld abgesehen. Und das kommt rascher als erwartet - Mrs. Ashcraft wird brutal ermordet, dazu ihr Butler und ihre Zofe. Der Detektiv wittert einen hinterhältigen Mordkomplott.
Kommentar:
Eine klassische Hammett-Story mit falschen Fährten und einem dramatischen Dreh am Ende, während der dicke Detektiv unabdingbar seinen Mann steht. Bestechung, verführerische Reize - nichts dringt wirklich zu ihm durch, nur sein Pflichtgefühl, als hätte er alle andere Emotionen beim Empfang der Continental abgegeben.
Das Haus in der Turk Street (The House in Turk Street, 1924)
Nur eine kleine Routineangelegenheit für den Detektiv - die Turk Street abklappern, um einen jungen Mann namens Fisher zu finden, der von zu Hause abgehauen ist. Laut einem Tipp soll er sich in einem der Häuser aufhalten. Doch keiner will ihn gesehen haben. Immerhin ist das ältliche Ehepaar Quarre so nett, den Ermittler auf eine Tasse Tee einzuladen. Und während das Paar in seinen Gedanken nach einem Mann kramt, auf den Fishers Beschreibung passt, drückt man dem Detektiv einen Pistolenlauf in den Rücken. Denn unversehens ist er in das Versteck einer Verbrecherbande geraten. Da ist der hässliche und brutale Hook, der geheimnisvolle Chinese Tai und die bildhübsche Elvira, die ein dickes Bündel Anleihen gestohlen haben und sich nun verdünnisieren wollen. Der Detektiv steckt in der Klemme, seine einzige Chance sind das gegenseitige Misstrauen und die Habgier der Ganoven. Die fabrizieren auch gleich die ein oder andere Leiche.
Kommentar:
Fünf Gangster und ein Detektiv - in Szene gesetzt wie in einem kleinen Theaterstück. Die Bühne ist das Quarre-Haus, die Themen Misstrauen und Habgier. Der Continental Op bewahrt sich seinen sicheren Standpunkt und spielt die Halunken gegeneinander aus. Verbrecher können sich nicht trauen, die Waffe in der Hand ist die einzige wirkliche Sicherheit. Doch sie bedeutet, dass früher oder später Blut fließt. Hammetts Erzählung ist schnell und kommt ohne einen Gramm Fett aus, das Wesentliche liegt bloß wie ein fahles Skelett.
Das Mädchen mit den silbernen Augen (The Girl with the Silver Eyes, 1924)
Der Dichter Burke Pangburn ist bis über beide Ohren verliebt - in die dunkelhaarige Jeanne. Nur dass diese seit ein paar Tagen verschwunden ist und Probleme am Hals hat. Deshalb möchte der Poet, dass der Detektiv der Continental das Mädchen ausfindig macht. Ein paar Briefe, ein Foto und der Weg ihrer Umzugskartons sind die Grundlage, doch dazu kommen noch $20.000, die ihr Burke überschrieben hat. Mit einem gefälschten Scheck auf seinen Schwager. Aber das ist erst der Anfang, denn die Schönheit mit den silbernen Augen ist kalt wie Stahl und Leichen auf ihrem Weg sind nichts Ungewöhnliches.
Kommentar:
Selbst den dicken Detektiv kann mal ein Mädchen faszinieren, auch nach 15 Jahren Dienstzeit. So abgebrüht er ist, der Blick der Silberaugen geht tief. Jeanne hat alles, was ein Mann begehrt und ihre Lippen versprechen jede Kleinigkeit davon. Doch hinter den Augen lauert der Tod, jedes Wort ist eine Lüge. Und am Ende bleibt der Op allein. Das ist der Preis, den der Beste zu zahlen hat, der Preis des Überlebens.


Das Dingsbums Küken
Diogenes Verlag
164 Seiten
Roman
Inhalt:
Drei weitere Kurzgeschichten um den namenlosen Detektiv der Continental Detective Agency. Dazu ein interessantes Vorwort von Steven Marcus.
Das Dingsbums Küken (The Whosis Kid, 1925)
Durch Zufall läuft der Detektiv in das berüchtigte Whosis-Kid, einem brutalen Räuber mit auffällig missgestalteten Ohren. Bisher konnte dem Kid nichts angehängt werden, daher heftet sich der Ermittler an dessen Fersen. Nicht lange und er wird Zeuge, wie zwei Gangster versuchen dem Kid auf offener Straße das Lebenslicht auszupusten. Damit nicht genug, haben die zwei es auch noch auf die feurige Ines abgesehen. Doch der dicke Detektiv rettet sie kurzerhand und geleitet die verängstigte Frau in ihre Wohnung zurück. Zusammen mit ihrem grobschlächtigen Liebhaber Billie warten sie auf die zwei Killer und das Whosis-Kid. Denn die wollen etwas, das Ines hat. Und sie werden es sich nehme, um jeden Preis.
Kommentar:
Hammett variiert den Stoff aus Das Haus in der Turk Street - misstrauische Gangster zum Showdown in einer Wohnung. Klar, dass Schüsse fallen und Blut fließt. Interessant ist die stoische Zähigkeit, mit der unser Detektiv die Sache durchzieht. Er weiß ganz genau, dass er am Ende lebend davonkommen wird, deshalb spielt er ein gefährliches Spiel, bei dem seine zwanzigjährige Berufserfahrung die Regeln vorgibt.
Der Main-Tod (The Main Death, 1927)
Der Antiquitätenhändler Main wird bei einem Überfall in seinem Apartment erschossen, die Gangster flüchten mit $20.000. Mains Chef, der ölige Bruno Gungen, beauftragt die Continental, das Geld wiederzubeschaffen. Gleichzeitig erhofft er sich, dass der Detektiv nebenbei auch noch eine mögliche Untreue von Gungens Frau Enid aufdeckt. Schnell zeigt sich, dass hinter Mains Tod kein simpler Raubmord steht.
Kommentar:
Wie viel Handlung kann man in einer Kurzgeschichte packen, wie viele Verwicklungen, wie viele komplizierte Beziehungsgeflechte? Geht es nach Hammett, eine ganze Wagenladung davon. Der Schreibstil muss nur klar und hart, kein unnötiges Wort dabei sein. Darin ist er unschlagbar.




Der Malteser Falke
Originaltitel: The Maltese Falcon, 1930
Diogenes Verlag
236 Seiten
Roman
Inhalt:
Die schöne Brigid O'Shaughnessy beauftragt die Detektei Archer und Spade, ihre Schwester aus den Fängen des zwielichtigen Thursby loszueisen.
Tags darauf wird Archer erschossen aufgefunden, ebenso Thursby. Spade gerät ins Visier der Polizei und in den Kreis einiger Gangster, die es auf eine sagenhafte Falkenstatuette abgesehen haben.
Kommentar:
Die Verfilmung mit Humphrey Bogart trug sicherlich zum Glanz des Falken bei. Aber es ist der Roman, der die Essenz dafür lieferte. Exzellente Dialoge, ein Sam Spade, der wegweisend wurde, schöne Frauen, Gangster und Intrigen.
Der Malteser Falke ist einer der großen Klassiker des Kriminalromans. Ein absolutes Muss.




Der dünne Mann
Originaltitel: The Thin Man, 1934
Diogenes Verlag
232 Seiten
Roman
Inhalt:
Der Erfinder Clyde Wynant ist verschwunden und seine Sekretärin wird ermordet aufgefunden. Tatverdächtige gibt es genügend, als Wynants Anwalt Nick Charles bittet, in der Sache tätig zu werden.
Kommentar:
Der dünne Mann, wiederum durch die gleichnamigen Filme berühmt geworden, erzählt eine vertrackte Mordgeschichte. Allerdings stehen vielmehr die Protagonisten Nick Charles und seine Frau Nora (und Hund Asta), ihr Lebensstil und die wunderbaren Dialoge zwischen ihnen im Vordergrund. Hammetts Stil aus Sarkasmus, manchmal schroffem Tonfall und geraffter Information ist ein Hochgenuss. Neben dem Falken einer seiner besten Romane.


Nightmare Town
Vintage Crime
402 Seiten
Roman
Inhalt:
20 Kurzgeschichten aus Hammetts Black Mask-Zeit, sieben davon mit dem namenloses Detektiv der Contintal Detective Agency, drei mit Sam Spade aus dem Malteser Falken. Hammett hatte Spade eigentlich nur für diesen einen Roman erdacht, fabrizierte aber auf Drängen seines Agenten und der Leser (und vor allem aus Geldmangel) besagte Kurzgeschichten.
Nightmare Town ist eine kompakte Sammlung aus Hammetts früher Schaffensphase - harte, zum Teil brillante Kurzgeschichten, die nicht selten die Grundidee für einen seiner späteren Romane enthalten.
Mit einer Einführung von Hammett-Biograph William F. Nolan.
- Nightmare Town
- House Dick
- Ruffian's Wife
- The Man Who Killed Dan Odams
- Night Shots
- Zigzags of Treachery
- The Assistant Murderer
- His Brother's Keeper
- Two Sharp Knives
- Death on Pine Street
- The Second-Story Angel
- Afraid of a Gun
- Tom, Dick, or Harry
- One Hour
- Who Killed Bob Teal?
- A Man Called Spade
- Too Many Have Lived
- They Can Only Hang You Once
- A Man Named Thin
- The First Thin Man
Nightmare Town (1924)
A Ford--whitened by desert travel until it was almost indistinguishable from the dust-clouds that swirled around it--came down Izzard's Main Street. Like the dust, it came swiftly, erratically, zigzagging the breadth of the roadway.
Kommentar:
Steve Threefall strandet in volltrunkenem Zustand im florierenden Izzard - einem aus dem Wüstenboden gestampftes Industriestädtchen. Und wandert erst einmal in den Bau. Kaum draußen, wirft er ein Auge auf die unschuldige Angestellte Nova, die allerdings auf der Wunschliste des Playboys Larry Ormsby steht. Nach einer durchzechten Nacht mit einem neuen Kumpel, steht Steve nach einem Überfall neben dessen Leiche. Damit fängt der Schlamassel erst richtig an - falsche Zeugen, Einbruch, Betrug und schließlich Mord lassen erahnen, dass Izzard hinter einer langweiligen Fassade völlig korrumpiert ist.
Hammetts Testlauf für sein Romandebüt Red Harvest (1928). Hart und schnell, kein Gramm Fett und kein Gramm Hoffnung. Nightmare Town ist das Sinnbild des amerikanischen Alptraums - maßloser Kapitalismus und alles durchdringende Korruption. Ein Stadt, die in den Grundfesten bereits verseucht ist von maßloser Gier, in der es nicht ein Quäntchen Unschuld gibt, in der alles und jeder in irgendeiner Form seinen Schnitt macht. Und die am Ende dem Höllenfeuer der Apokalypse anheim fällt. Der scheinbar einzige Weg, wie das Geschwür ausgemerzt werden kann. Und doch bleibt das bange Gefühl, dass es dafür viel zu spät ist. Dass die Nightmare Town bereits ihr Gift abgelassen hat und aus der Stadt längst viel mehr geworden ist.


Woman in the Dark
Originaltitel: Woman in the Dark, 1933
Vintage Crime
78 Seiten
Roman
Inhalt:
Luise Fischer ist auf der Flucht vor ihrem Liebhaber Robson, dem lokalen Großgrundbesitzer von Mile Valley. Dabei läuft sie dem zähen Brazil, einem Ex-Sträfling, über den Weg. Der beschützt sie vor Robson und einem Schläger, wobei er den Handlanger niederschlägt und ihm einen Schädelbruch verpasst. Nun ist das ungleiche Paar auf der Flucht vor der Polizei und kommt bei einem Ganovenpärchen unter. Doch auch dort stöbert man sie auf. Luise wird des Diebstahls bezichtigt und scheint keine andere Chance zu haben, als zum verhassten Robson zurückzukehren.
Kommentar:
Eine späte Geschichte Hammetts, die im Jahr 1933 in drei Ausgaben des Magazins Liberty erschien. Eine Kurznovelle, die als tale of dangerous romance durchgehen mag, dabei aber konstruiert und hastig wirkt. Die beiden Charaktere bleiben zu vage, um sich mit ihnen anzufreunden. Vielleicht ist es auch die Liebesgeschichte an sich, die nie so ganz Hammetts Metier war, die er aber indirekt in seinem THE THIN MAN wieder anklingen ließ. Interessant ist WOMAN IN THE DARK vor allem, weil sie eine der letzten Geschichten Hammetts ist und vielleicht sein Versuch war, aus den Vorgaben des Genres auszubrechen. Zudem war er seit kurzem mit Lilian Hellman zusammen, so dass seine eigene Liebesbeziehung diese Novelle beflügelt haben mag. Ein Jahr später schrieb er THE THIN MAN, sein letztes Werk abgesehen vom unvollendeten TULIP.


Der schwarze Hut
Neu entdeckte Storys
Naumann & Göbel Verlag
270 Seiten
Roman
Inhalt:
Neun im deutschsprachigen Raum bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten von Dashiell Hammett. Allesamt aus diversen pulp-Magazinen entnommen (z.B. Black Mask), und dementsprechend kurz und einfach gehalten. Abgesehen von zwei interessanten Ausnahmen (Ein Mann namens Thin (A Man Named Thin) und Urlaub (Holiday)) gute Kurzweil. Zum Einstieg in Hammetts Werke jedoch weniger geeignet, mehr was für wirklich Begeisterte.


Dashiell Hammett - Eine Biographie
Originaltitel: Dashiell Hammett. A Life, 1983
Diane Johnson
Diogenes Verlag
422 Seiten
Biographie
Inhalt:
Hammetts Leben liest sich ebenso spannend wie seine Kriminalgeschichten. Von seiner Zeit bei Pinkertons, seinen ruhmreichen Tagen, der Kommunistenhatz und seinem Aufenthalt im Gefängnis. Von seinem Familienleben und seiner Beziehung zu Lillian Hellman (die diese Biographie autorisierte).
Diane Johnson sammelt eine große Anzahl Fakten und bereitet sie ungemein fesselnd auf. Und wenn man Hammett nach dieser Biographie liest, spürt man mehr denn je, dass er wusste, wovon er schrieb.
Was mich am meisten beeindruckte, war Hammetts Aufenthalt im Knast. Als er dort war, drängten sich die schweren Jungs um das Radio, um seine Geschichten zu hören. Er hatte über sie geschrieben, besaß Weltruhm und saß nun zusammen mit ihnen hinter Gittern, während sie wild darauf waren, seine Storys zu hören.


Dashiell Hammett
Originaltitel: Dashiell Hammett- A Life at the Edge, 1983
William F. Nolan
Ullstein
266 Seiten
Biographie
Inhalt:
Biographie aus der Feder eines wahren Hammett-Kenners. Nolan schrieb 1969 mit Dashiell Hammett: A Casebook das erste Buch überhaupt über Hammett.


Der Malteser Falke - Filmbuch
Ein John Huston Film
Focus
104 Seiten
Filmbuch
Inhalt:
Kommentar:
Der Klassiker der Schwarzen Serie. Auf 104 Seiten, unterlegt mit 48 Szenenfotos, findet sich hier der komplette Filmtext. Dazu werden sämtliche 518 Einstellungen dokumentiert, sowie vollständige Stab- und Besetzungslisten aufgeführt. Eine interessante Einführung des Herausgebers und die Kurzbiographien von Huston und Hammett runden dieses kleine Werk ab.
Textauszug:
Spade: So wie die Dinge liegen, hast du gute Aussichten auf lebenslänglich. Das heißt, dass du, wenn du ein braves Mädchen bist, in zwanzig Jahren wieder draußen bist. Ich warte auf dich.
(Brigid sieht ihn entsetzt an.)
Spade: Und wenn sie dich hängen, werde ich immer deiner gedenken.