Biographien

Biographien

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Alfred Hitchcock

Alfred Hitchcock

Die dunkle Seite des Genies

Donald Spoto

Kabel-Biographie

674 Seiten, Hardcover

Inhalt

Über 600 Seiten zur Person Hitchock - sein Leben, seine Filme. Dazu einige Fotos und eine umfassende Filmographie.


Kommentar

Der Untertitel kommt etwas reißerisch daher, vielleicht um diesen doch ziemlich dicken Wälzer etwas attraktiver zu machen. Die 600 Seiten beschäftigen sich ausführlich mit seinen Jugendjahren, ehe auf die berühmte Schaffensphase des Meisters eingegangen wird. Spannende, umfangreiche - manchmal zu weitreichende - Informationen über Hitchcocks Leben und Schaffen, seine Arbeitsweise, sein Privatleben und vieles mehr. Diese inoffzielle Biographie beleuchtet auch Hitchcocks dunkle Seiten - seine Obsessionen, die er in seinen Filmen verarbeitete, seine Schwäche im Umgang mit Menschen und seine Beziehungen zu seinen Schauspielern. Ein Muss für Hitchcock-Fans, ein harter Brocken für Interessierte.


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Nobody's Perfect

Nobody's Perfect

A Personal Biogrphy

Pocket Books

384 Seiten

Roman

Inhalt

Charlotte Chandler, Biographin von Groucho Marx and Federico Fellini, setzte aus vielen Interviews mit Regielegende Billy Wilder ein spannendes und zumeist amüsantes Zeitdokument um das klassische Hollywood und den Menschen Billy Wilder zusammen.

Dabei hält sie sich meist im Hintergrund, lässt Wilder zu Wort kommen und streut Informationen und ergänzende oder manchmal auch gegenläufige Stimmen seitens anderer Regisseure und vor allem Schauspieler ein. Zum Beispiel Kirk Douglas, Jack Lemmon, Shirley MacLaine, Ginger Rogers, Jimmy Stewart oder Gloria Swanson.

Eine Fülle an Material und kleinen Anekdoten zu seinen bekanntesten Filmen (Some Like It Hot, Ace In The Hole, Sunset Boulevard, Lost Weekend, Double Inemdnity, etc.) dazu ein Rückblick auf seine Kindheit in Wien, seine Arbeit als Reporter und frühe Filme, schließlich seine Flucht erst nach Paris und dann in die Vereinigten Staaten. Unter anderem zu Menschen am Sonntag (1930) unter der Regie von Curt Siodmak, Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer und Fred Zinnemann - keine unbekannten Namen im Mythos des klassischen Film noir.

Das Buch schließt mit eine Betrachtung der Versteigerung von Wilders Kunstsammlung (mit der er mehr Geld kassierte, als je mit seinen Filmen). Aufgelockert wird das Ganze noch von ein paar Fotos.


Kommentar

Ein interessantes Zeitzeugnis über Hollywoods Silver Screen-Ära und ein wunderbarer Blick auf den Perfektionisten Billy Wilder sowohl als Mensch als auch als Künstler, das durch seinen Humor mehr als einmal zum Schmunzeln einlädt.