C. H. Guenter
Vorweg:
Martin Compart hat sich ausführlich mit dem Phänomen C.H. Guenter auseinandergesetzt - nachzulesen bei evolver.at.
Und unter www.misterdynamitweb.de finden sich noch mehr Informationen zum Autor.
Das Paradies des Satans
Originaltitel: Das Paradies des Satans, 1969
160 Seiten
Roman
Pabel
Inhalt
Fünfzig Jahre war er Gefangener des Eisberges - dann trieb er seine Befreier ins Verderben ...
Die US - Marine kann nur noch zusehen, wie die Russen einen riesigen Eisberg mit einem eingefrorenem Stier in ihre Gewässer abschleppen. Von da an hören die amerikanischen Forscher nichts mehr von diesem geheimnisvollen Fund. - Aber vier Jahre später wächst in Sibirien ein riesiges Bauwerk. Amerikas beste Agenten versuchen den Zweck des Projektes zu ergründen. Sie müssen sterben. Für MISTER DYNAMIT beginnt die Sache unter Palmen und endet im Leichenkeller. Nur eine Frau könnte helfen. Doch sie wird entführt. Wo zwei Giganten sich bekämpfen, lauert immer ein Dritter auf Beute.
Kommentar
Wieder einmal muss Mister Dynamit die Welt vor dem Abgrund retten. Denn was als seltsamer Zwischenfall im ewigen Eis beginnt, entwickelt sich zu einer handfesten Katastrophe für die Westmächte. Dieser Agententhriller nimmt dabei noch eine gehörige Portion Pulp mit auf - eine Priese Indiana Jones, wenn man so mag. Der geheimnisvolle Fund im Eisberg ist eines solchen Abenteuers würdig, denn um an sein Geheimnis zu gelangen, muss Held Urban es nicht nur mit üblen Agenten, sondern auch mit alten Schriftstücken aufnehmen. Dabei steht ihm die mysteriöse und atemberaubende deutsche Baroness Lydia zur Seite – oder im Weg, das muss Dynamit erst noch herausfinden. Zudem geht es aber auch um eine Agentenfreundschaft zwischen Urban und einem KGB-Mann, die ganz eignen Gesetzen gehorcht. Genug Stoff für Action also, während sich die politische Krise große und bedrohlich zuspitzt.
Fazit
Die Formel für actionreiche Thrillerunterhaltung geht auf. Macht Spaß, auch wenn die Zeit des Kalten Krieges lange vorbei ist.
Mieser alter Spion
Originaltitel: Mieser alter Spion, 1985
160 Seiten
Roman
Pabel
Inhalt
Aus dem Osten kommt eine Nachricht. Sie bedeutet Sein oder Nichtsein. Ihre Echtheit kann nur einer bestätigen, und der ist unauffindbar ...
Durch den sowjetischen Olympiasieger Oligow gelangt eine Nachricht in den Westen. Sie versetzt die USA in Unruhe. Als Mister Dynamit in Moskau den zweiten Teil der Nachricht beschafft, weiß man, dass Krieg droht. Aber noch bestehen Zweifel, ob man der Quelle trauen kann. Die Geheimdienste müssen tief graben, um den finalen Beweis zu bekommen. Nur noch ein Mann wird über Krieg und Frieden entscheiden. Mister Dynamit macht sich auf die Jagd nach dem Zeugen, der sich aus Angst vor dem Tod längst sterben ließ …
Kommentar
Die Zeit des Eisernen Vorhangs – Kalter Krieg auf allen Ebenen. Ost gegen West, West gegen Ost. KGB, CIA, MI-5 und der BND. Spionage, Gegenspionage, Gegengegenspionage. Mittendrin der Topmann aus Deutschland – Bob Urban, genannt Mister Dynamit. Der Erfolg seines Auftrags entscheidet über das Wohl der ganzen Welt. Wäre da nicht der KGB und seine Killer. Und eine schwer zu durchschauende politische Intrige. Zum Atem holen bleibt keine Zeit, denn die Uhr tickt.
Pullach, Moskau, Mallorca – Mister Dynamit jagt von einem Schauplatz zum nächsten. Mal auf sich allein gestellt, dann wieder mit dem technischen Knowhow der westlichen Geheimdienste. Stilistisch klar und schnörkellos. Kein unnötiger Firlefanz, reine Action. Gut so.
Fazit
Dynamit – was denn sonst?




