Kaum aus dem Knast entlassen, plant Johnny Clay (Sterling Hayden) ein großes Ding - den Überfall auf eine Rennbahn. Dabei spannt er Helfer ein, die keine Berufsverbrecher sind, um den Coup narrensicher zu machen. Einen verschuldeten Bullen, einen Barkeeper, dessen Frau schwer krank ist, den Kassierer Peatty (Elisha Cook Jr.). Minutiös geplant, bringt er den Plan ins Rollen und kassiert satte 2 Millionen Dollar ab. Doch hat Clay die Rechnung ohne Peattys tyrannische Frau Sherry (Marie Windsor) und deren Freund gemacht ...
Kubricks The Killing ist eine komplexe Mischung aus Gangstergeschichte und Drama. Die geniale Off-Erzählung - in Anlehnung an einen dokumentarischen Stil, aufgelöste Handlungsabfolge und gekonnte Kameraführung (Spiegelszene bei einem Auftritt Clays) machen den Film zu einem kleinen Meisterwerk. Es war die erste von drei Zusammenarbeiten zwischen dem Produzenten James B. Harris. und dem Regisseur, kostete damals etwa $330.000 und wurde in 24 Tagen abgedreht. Für die Hauptrolle war neben Hayden auch Jack Palance im Gespräch. Das Drehbuch, basierend auf Lionel Whites Clean Break, stammt aus Kubricks Feder, wurde in Dialogen aber von Noir-Legende Jim Thompson erweitert.
Weitere Stars in dieser Produktion sind der "ewige Verlierer" Elisha Cook Jr. als tyrannisierter Kassierer und Ehemann, Marie Windsor als seine geldgeile Frau Sherry und der schräge Timothy Carey als Scharfschütze Nikki. Ein sehenswertes Stückchen Noir.
On Viewing The Killing
von Jules N. Binoculas - Visual Memory
The Herd & Self-Reflexiveness
von David Gerrard - Visual Memory
A conversation with Marie Windsor
Kurzinterview
The Killing - MGM MovieDataBase
Bilder, SoundClips, Trailer
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