Bewertung

Story

85 %

Spannung

80 %

Atmosphäre

85 %

Gewaltdarstellung

75 %


Filmdaten

Blade Runner (1982)

Deutscher Titel: -

Alternative Titel & Arbeitstitel: -

Studio: Warner Brothers

Regisseur: Ridley Scott

Darsteller: Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young

Drehbuch: Hampton Fancher & David Peoples

Musik: Vangelis

Basierend auf: Philip K. Dicks Do Androids Dream of Electrical Sheeps?


Rezension
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Blade Runner

Inhalt

Replikanten der Generation Nexus 6 sind illegal auf die Erde eingewandert. Ihre blutige Spur führt nach Los Angels, wo Ex-Polizist Deckard den Auftrag erhält, die Androiden, die sich nur mit psychologischen Tests von Menschen unterscheiden lassen, zu liquidieren.

Doch die Jagd durch das endzeitliche L.A. entpuppt sich als gefährliches Spiel, denn die Replikanten haben nichts zu verlieren. Zudem droht sich Deckard auch noch in die geheimnisvolle Rachel zu verlieben ...


Kommentar

Mit seiner Vision einer ewig regnerischen, gewaltigen, brutalen, neonbunten Megalopolis, dem L.A. des Jahres 2019, hat Scott dem Noir eine weitere, atemberaubende Facette gegeben.

Die Geschichte basiert auf Philip K. Dicks Do Androids Dream of Electrical Sheeps? und hat mit Harrison Ford und Rutger Hauer zwei ausgezeichnete Darsteller.


Die Geschichte trägt sehr klassische Noir-Züge - der einsame Wolf, eine unmenschliche Stadt, Polizeigewalt, verkommene gesellschaftliche Strukturen und eine klaffende Schlucht zwischen Arm und Reich.


Die Director's Cut-Fassung wurde von Regisseur Ridley Scott autorisiert. So fallen u.a. Deckards Off-Kommentare und das kitschige Ende der alten Kinoversion weg. Zudem gibt es noch Deckards Traum von einem Einhorn. Extras enthält diese DVD allerdings nicht.


Das Bradbury-Building (finaler Handlungsort zwischen Deckard und Batty) im Jahre 1950 in Rudolf Matés D.O.A..


The Most Poetic Subject in the World - on Blade Runner

von Valerie Su-Lin Wee, Kinema, Spring 1997