Bewertung

Story

75 %

Spannung

75 %

Atmosphäre

80 %

Gewaltdarstellung

60 %


Filmdaten

Dark Passage (1947)

Deutscher Titel: Die schwarze Natter, Ums eigene Leben, Das unbekannte Gesicht

Alternative Titel & Arbeitstitel: -

Studio: Warner Brothers

Regisseur: Delmer Daves

Darsteller: Humphrey Bogart, Lauren Bacall, Bruce Bennett

Drehbuch: Delmer Daves

Musik: Franz Waxman

Basierend auf: David Goodis Dark Passage


Rezension
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Dark Passage / Die schwarze Natter

Inhalt

"My attorney couldn't shake her story. Maybe someday she'll get run over or something."

"That's what I pray for every night."

Dem Sträfling Vincent Parry (Humphrey Bogart) gelingt die Flucht aus dem Gefängnis. Unterwegs bietet ihm die eigenbrötlerische Irene Jansen (Lauren Bacall) ihre Hilfe an, um ihn sicher in die Stadt zu geleiten. Sie ist davon überzeugt, dass Parry keineswegs seine Frau ermordet hat. Während er versucht, unterzutauchen und außer Landes zu gelangen, wird sein bester Freund ermordet - alle Hinweise deuten erneut auf Parry. In seiner Verzweiflung geht er auf das Angebot eines redseligen Taxifahrers ein, und lässt sich von einem Chirurgen ein neues Gesicht verpassen. Wiederum ist es Irene, die ihm für die Dauer der Genesung Zuflucht gewährt. Zwischen beiden entwickelt sich eine innige Zuneigung, so dass Perry den Mord an seiner Frau aufklären muss. Ein habgieriger Erpresser und der wahre Mörder seiner Frau drohen jedoch alles zu zerstören.


Kommentar

"I got the license number. I always had a good head for figures."

"My only interest in your head is how easy it'll crack open."

Ein unterhaltsamer Noir mit dem Traumgespann Bogart-Bacall in den Hauptrollen, der vor allem durch seine unkonventionelle Kameraführung in der ersten Filmhälfte gefällt. Ähnlich wie in Robert Montgomerys Lady in the Lake wird diese aus der unmittelbaren Sicht des Protagonisten erzählt - erst als Parry sein neues Gesicht hat, rückt die Betrachtung wieder in gewohnte Bahnen. Neben einer surrealen Traumsequenz zum Perspektivwechsel ist es die routinierte musikalische Untermalung von Franz Waxman (die Titelmusik wurde bereits in To Have and Have Not (1944) verwendet), die den Film am Leben hält und über zahlreiche Ungereimtheiten in der Handlung hinweg hilft. Und das Happy End ...