Bewertung

Story

65 %

Spannung

65 %

Atmosphäre

75 %

Gewaltdarstellung

50 %


Filmdaten

Fear In The Night (1947)

Deutscher Titel: Angst in der Nacht

Alternative Titel & Arbeitstitel: -

Studio: Paramount

Regisseur: Maxwell Shane

Darsteller: Paul Kelly, De Forest Kelley, Ann Doran, Kay Scott

Drehbuch: Maxwell Shane

Musik: Rudolf Schrager

Basierend auf: Cornell Woolrichs Nightmare


Rezension
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Fear in the Night

Inhalt

Geplagt vom horrenden Alptraum, in einem seltsamen Spiegelzimmer einen Mann getötet zu haben, wendet sich der Bankangestellte Vince Grayson (De Forest Kelley - Pille aus dem ersten Raumschiff Enterprise) an seinen Schwager, den Polizisten Cliff Herlihy (Paul Kelly). Dieser geht davon aus, dass Vince nur überarbeitet ist, auch wenn dieser beteuert, den Schlüssel für einen Spiegelschrank und einen abgerissenen Knopf vom mörderischen Kampf noch nie gesehen zu haben - obwohl sie am Morgen nach dem Alptraum auf seinem Nachttisch lagen. Zusammen mit seiner Frau und Graysons Freundin nimmt Cliff den geplagten Mann mit auf ein Picknick. Als sie ein heftiger Wolkenbruch zwingt, Schutz zu suchen, erinnert sich Vince an ein verlassenes Landhaus. Hier brechen schließlich mehr und mehr Erinnerungen aus ihm hervor, bis er im oberen Stockwerk das achteckige Spiegelzimmer wieder findet. Und darin Blutspuren und einen aufgebrochenen Tresor. Als auch noch ein örtlicher Polizist auftaucht und Cliff und Vince erzählt, dass in diesem Haus ein Einbrecher und die Frau des reichen Louis Bellenap umgebracht wurden, bricht Vince endgültig zusammen. Ist er ein Doppelmörder?


Kommentar

Obwohl eine LowBudget-Verfilmung des bekannten Woolrich-Stoffs, inszenierte Maxwell Shane einen handfesten, stimmigen Film noir. Zusammen mit Kameramann Jack Greenhalgh machte er ausgiebig Gebrauch von klassischen Stilelementen wie Off-Kommentaren, Traumsequenzen und Rückblenden, sowie geschickten Überblendungen. De Forest Kelley spielt den leicht manipulierbaren Vince Grayson durchaus akzeptabel. Der Woolrich-Plot ist zwar atmosphärisch, weist durch den "Clou" der Handlung aber leichte Logikschwächen auf und wirkt heute etwas anachronistisch und gutgläubig.

Im Jahr 1956 machte sich Shane übrigens an eine Neuverfilmung der selben Geschichte, dieses Mal mit Edward G. Robinson und Kevin McCarthy unter dem Titel Nightmare.