Bewertung

Story

15 %

Spannung

20 %

Atmosphäre

40 %

Gewaltdarstellung

65 %


Filmdaten

Max Payne (2008)

Deutscher Titel: -

Alternative Titel & Arbeitstitel: -

Studio: Fox

Regisseur: John Moore

Darsteller: Mark Wahlberg, Mila Kunis, Beau Bridges

Drehbuch: Beau Thorne

Musik: Marco Beltrami, Buck Sanders

Basierend auf: Remedys Max Payne


Rezension
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Max Payne

Inhalt

I don't believe in Heaven. I believe in Pain. I believe in Fear. I believe in Death.

Der hartgesottene Bulle Max Payne (Mark Wahlberg) verbringt seine Zeit mit den ungelösten Mordfällen des NYPD. Getrieben von seinen eigenen Dämonen, der Ermordung seiner Frau und seine Kindes. Als sein ehemaliger Partner Jahre später einen Hinweis auf den Täter entdeckt, überschlagen sich die Ereignisse. Durchgeknallte Junkies, eine groß angelegte Verschwörung und die geheimnisvolle Auftragskillerin Mona Sax (Mila Kunis) bringen Bewegung ins wintergepeitschte New York. Paynes Durst nach Rache kann endlich gestillt werden.


Kommentar

Sinnentleertes Geballer, verwässerte Story, miese Darsteller und nicht ein Hauch von Spannung. Max Payne macht so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Abgesehen von einem stimmigen Setting und ein paar Anspielungen an die Vorlage, bestätigt der Streifen mal wieder, dass Filmadaptionen eines Computerspiels einfach nur schlecht sind.

Nicht, dass das Computerspiel das Genre neu erfunden hätte, aber die Handlung war straff und spannend, die Action cinematisch und der Umgang mit dem Thema Noir durchweg gelungen. Dem Film fehlen Zusammenhang, Tiefgang, gescheites Voice-Acting und fähige Schauspieler.


Highlights / Tiefschläge

1) Vielleicht hat Mark Wahlberg beim Satz "Filmadaption eines Computerspiels" was völlig falsch verstanden und ist von reglosen Polygonklötzchen ausgegangen. Anders lässt sich sein mangelhaftes Mienespiel kaum erklären. Max in Schmerz, Max in Glückseligkeit, Max in Rage - sieht immer gleich aus. Na, vielleicht kann er auch einfach nicht schauspielern. Wie übrigens beinahe durchgehend der Rest der Besetzung. Schlimmer als das Ensemble einer Schulaufführung - hölzern, theatralisch, fade. Einzig die Rolle der Nicole Horne (Kate Burton) kommt einigermaßen rüber, aber dann spielt sich auch nur eine winzige Nebenrolle, konnte also nicht zu viel verbocken.

2) Kein begleitender Off-Kommentar? Nur ein paar kurze Einstiegssätze von Max und dann … nichts? Wieder die Frage, ob irgendeine der treibenden Personen auch nur ansatzweise das Spiel gespielt hat. Vermutlich ohne Ton.

3) Dass sich Max nach dem Konsum von Valkyr nicht grün verfärbt, ist auch alles - ansonsten wirkt das CGI wie eine Kopie des Hulk.


Fazit

Langweilige und völlig bedeutungslose Adaption.

Siehe auch: Max Payne (Spiel) |