Story
70 %
Spannung
70 %
Atmosphäre
70 %
Gewaltdarstellung
60 %
Plunder of the Sun (1953)
Deutscher Titel: Das geheimnisvolle Testament
Alternative Titel & Arbeitstitel: -
Studio: Batjac / Warner
Regisseur: John Farrow
Darsteller: Glenn Ford, Diana Lynn, Sean McClory
Drehbuch: Jonathan Latimer
Musik: Antonio Díaz Conde
Basierend auf: David Dodges Plunder of the Sun
Inhalt
Thomas Berrien, ein altersschwacher Antiquitätenhändler mit nicht ganz reiner Weste, engagiert Privatdetektiv Al Colby (Glenn Ford), ein geheimnisvolles Päckchen auf dem Seeweg von Chile nach Peru zu schmuggeln. Die Bezahlung ist annehmbar, Berriens Krankenschwester, die schöne Ana Luz, ist es ebenfalls. Doch schon auf dem Schiff kommen Colby Zweifel, denn nicht nur der zwielichtige Abenteurer Jefferson (Sean McClory), sondern scheinbar auch Anna Luz haben es auf die Schmuggelware abgesehen. Die ist zum Glück gut versteckt, denn noch bevor sie Peru erreichen ist Berrien tot und die Jagd nach dem geheimnisvollen Gegenstand geht in die entscheidende Phase. Denn wenn alle Spuren schon ins Reich der Inkas führen, so ist es nahe liegend, dass ein Goldschatz im Spiel ist. In einer Größenordnung, in der ein Menschenleben nicht mehr viel zählt.
Kommentar
Gelungene Umsetzung der Romanvorlage mit einem überzeugenden Bösewicht und einem souverän aufspielenden Glenn Ford, dessen Anzug auch bei einer Ausgrabung perfekt sitzt. Produziert wurde der Streifen übrigens von John Waynes Firma Batjac, Regie führte John Farrow, der schon bei The Big Clock mit Hard-Boiled-Autor Jonathan Latimer zusammengearbeitet hat. Allerdings fehlt der für Latimer typischer Humor in Plunder beinahe völlig. Dennoch gute Abendunterhaltung.
Siehe auch: The Big Clock | Jonathan Latimer | David Dodge | The Big Heat



