Bewertung

Story

55 %

Spannung

60 %

Atmosphäre

60 %

Gewaltdarstellung

65 %


Filmdaten

Port of New York (1949)

Deutscher Titel: Rauschgiftbrigade

Alternative Titel & Arbeitstitel: -

Studio: Aubrey Schenck Productions Inc.

Regisseur: László Benedek

Darsteller: Scott Brady, Richard Rober, K.T. Stevens

Drehbuch: Eugene Ling, Leo Townsend

Musik: Sol Kaplan

Basierend auf: -


Rezension
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Port of New York

Inhalt

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kämpfen die Behörden im New Yorker Hafen einen fordernden Kampf gegen den organisierten Schmuggel. Als eine Ladung medizinischer Drogen von der S.S. Florentinne verschwindet, liegt es am jungen Zollfahnder Mickey Waters (Scott Brady) zusammen mit dem erfahrenen Jim Flannery (Richard Rober) die Hintermänner zu enttarnen, bevor das Zeug in den Markt gepumpt wird. Eine erste Spur bietet Toni Cardell (K.T. Stevens), die Geliebte des Gangsterbosses Paul Vicola (Yul Brynner). Doch noch ehe sie auspacken kann, segnet sie das Zeitliche. Als nächstes steht der überdrehte Bühnenkomiker Lenny (überzeugend besetzt mit John Kellogg) auf der Fahndungsliste. Während die Beamten ihn ohne viel Skrupel grillen, beginnt Vicola die Drogen zu verkaufen. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt, der die Ermittler in Lebensgefahr bringt.


Kommentar

Port of New York fällt in die Sparte Doku-Noir, wie schon T-Men (1948) oder He Walked By Night (1949) - basierend auf einem realen Vorfall, durchzogen mit Szenen aus dem Ermittlungsalltag. Birgt das Problem, dass sich diese nicht mehr sehr zeitgemäß ausnehmen und den Film unnötig Fahrt kosten. Das Tempo holt Port of New York allerdings wieder auf, wenn der labile Lenny durch die Mangel gedreht wird oder Yul Brunner (mit Haaren auf dem Kopf) in seiner ersten Hauptrolle den skrupellosen, aber Klassik liebenden Gangsterboss gibt. Auch die diversen Morde werden der Zensur entsprechend nicht direkt gezeigt, aber gekonnt dramatisch in Szene gesetzt. Das Finale hingen ist ein wenig zu konstruiert, um schlüssig zu wirken.


Highlights / Tiefschläge

Yul Brunner in blitzschnellen Wechseln zwischen galantem Verführer und mörderischem Gangster.


Dies & Das

Neville Brand (Kansas City Confidential (1952), D.O.A. (1950), Where The Sidewalk Ends (1950)), einer der typischen harten Jungs des Film noir, hat auch hier eine späte Nebenrolle als übler Schläger.


Fazit

Streckenweise spannender Film noir, dessen dargestellte Polizeiarbeit heute eher als historisches Zeugnis daherkommt.