Bewertung

Story

80 %

Spannung

65 %

Atmosphäre

65 %

Gewaltdarstellung

60 %


Filmdaten

Pulp (1972)

Deutscher Titel: Malta sehen und sterben

Alternative Titel & Arbeitstitel: -

Studio: United Artists

Regisseur: Mike Hodges

Darsteller: Michael Caine, Mickey Roony, Lizabeth Scott

Drehbuch: Mike Hodges

Musik: George Martin

Basierend auf: -


Rezension
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Pulp

Inhalt

I am famous for such books as "My Gun is Long". I have many aliases. I am authors Susan Eager and Paul S. Coming. I am those and others. I am Paul Strong, Gary Rough and Les B. Han.

Der Autor Mickey King (Michael Caine) verdient sein Geld mit blutrünstigen Pulps (das wirft mehr ab als sein alter Job als Bestattungsunternehmer). Während noch sein aktueller Reißer 'Der menschliche Fleischwolf' abgetippt wird, beauftragt ihn ein Mittelsmann, als autobiographischer Ghostwriter für einen großen Unbekannten einzuspringen. Trotz Skepsis (aber wegen guter Bezahlung), macht er sich auf eine lange Busreise nach Malta. Während eines Hotelaufenthalts entkommt er nur knapp einem Mordanschlag und lernt schließlich seine Kontaktfrau Liz (Nadia Cassini) kennen. Die arbeitet für den alternden Hollywoodstar Preston Gilbert (Mickey Rooney) - der in seinen lange zurückliegenden Glanzjahren toughe Gangster mimte. Jetzt will er sein Leben mit Kings Hilfe in ein Buch packen - auch wenn er befürchtet, dass ein paar Leute aus seiner Vergangenheit, gefährlich sauer darüber werden könnten. Kurz darauf wird der auch prompt ermordet und Mickey selbst versucht sich als Detektiv, um beherzt in ein Wespennest zu greifen.


Kommentar

"What kind of a bird is that?"

"It's a Maltese falcon."

Nach Get Carter (1971) die zweite Zusammenarbeit von Michael Caine und Regisseur Mike Hodges. Eine schwarzhumorige Verballhornung klassischer Pulpgeschichten und Hard-boiled-Krimis. Dazu einer der wenigen späten Filmauftritte von B-Queen Lizabeth Scott als Prinzessin Betty Cippola.

Der Film spielt mit den Versatzstücken der (Noir-)Krimis - zynischer Off-Kommentar, verworrene Handlungsstränge und einem schwarzen Ende (nicht zu verschweigen der korrupter Bulle in bestem Bogart-Style). Das kann man mögen, oder bei der etwas kruden Mischung aus Verbrechen und Humor im 70er Jahre-Ambiente abwinken. Ich mochte es.