Bewertung

Story

85 %

Spannung

70 %

Atmosphäre

85 %

Gewaltdarstellung

60 %


Filmdaten

The Big Sleep (1946)

Deutscher Titel: Tote Schlafen fest, Der große Schlaf

Alternative Titel & Arbeitstitel: -

Studio: Warner Brothers

Regisseur: Howard Hawks

Darsteller: Humphrey Bogart, Lauren Bacall, John Ridgeley

Drehbuch: William Faulkner, Leigh Brackett und Jules Furthman

Musik: Max Steiner

Basierend auf: Raymond Chandlers The Big Sleep


Rezension
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Tote schlafen fest

Inhalt

Privatdetektiv Marlowe (Humphrey Bogart) wird von Colonel Sternwood engagiert, einen Erpressungsfall zu klären. Opfer ist eine von Sternwoods Töchtern, die hübsche Carmen (Martha Vickers). Die findet Marlowe auch prompt mit Drogen zugepumpt bei einem freizügigen Fotoshooting … und der Leiche des Fotografen. Der bleibt nicht lange der einzige Tote und das Geflecht aus Erpressung und Mord wird immer komplexer, schließt die andere Sternwood Tochter (Lauren Bacall) und den Gangsterboss Eddie Mars (John Ridgeley) mit ein. Am Ende steckt der Privatdetektiv bis über beide Ohren im Schlamassel und wählt einen nicht gerade freundlichen Weg, um heil aus der Sache zu kommen …


Kommentar

What I'm trying to suggest ist hat The Big Sleep - without fanfare or even self-awareness on Hawk's part - is one of the most formally radical pictures ever made in Hollywood. For it abandons story and genre easily as one of ist girl stepping out of her clothes, and says this is a movie about being a movie, about movie-ness. This is a kind of ongoing rehearsal or improvisation - very nicely done, mind you, there is no need for untidiness (however open in design, Hamks was a precisionist shooting). It's a picture about ist own process, the fun of making fun. That's why it needed to be all on sets: not as a way of drawing down the claustrophobia, the trap, of Fritz Lang's world, but as a sign that the whole thing is a game, an artifice, a celebration of acting, dialogue (as opposed to talk) and fantasising. It is a dream about a dream - maybe the best.

(The Big Sleep BFI Film Classics, David Thompson)


Der Klassiker unter der Regie von Howard Hawks vereint eines der Traumpaare Hollywoods - Bogart & Bacall - in einem atmosphärisch dichten Film noir der alten Schule. Eine komplexe Story aus der Feder von Raymond Chandler unter der Bearbeitung von William Faulkner, Leigh Brackett (The Long Goodbye) und Jules Furthman. Heruntergekommene Straßenzüge, einsame Hütten, Büros und nobel Clubs - Marlowe durchstreift einen Querschnitt der Gesellschaft und stößt auf allen Ebenen auf verkommene, geldgeile Charaktere. Obligat dabei Elisah Cook, Jr. in der Rolle eines aufopferungsvollen Verlierers.


Neben der Romanze zwischen Marlowe und Viviane nimmt natürlich auch das Finale ein, in dem der PI ziemlich skrupellos sein Leben verteidigt.