Bewertung

Story

70 %

Spannung

70 %

Atmosphäre

70 %

Gewaltdarstellung

70 %


Filmdaten

The Girl Hunters (1963)

Deutscher Titel: -

Alternative Titel & Arbeitstitel: -

Studio: Fellane

Regisseur: Roy Rowland

Darsteller: Mickey Spillane, Shirley Eaton, Scott Peters

Drehbuch: Roy Rowland, Robert Fellows, Mickey Spillane

Musik: Philip Green

Basierend auf: Mickey Spillanes The Girl Hunters


Rezension
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The Girl Hunters

Inhalt

Mike Hammer (Mickey Spillane) ertränkt den Verlust seiner großen Liebe Velda mit Alkohol und sieht dementsprechend aus, als ihn die Polizei aus der Gosse fischt. Nicht aus Nächstenliebe, denn mit seinem ehemaligen Kumpel, dem Bullen Pat Chambers (Scott Peters), hat Hammer sich schon lange zerstritten. Um den ehemaligen Privatdetektiv nüchtern zu kriegen, hilft dann auch nur eine Tracht Prügel. Hammer muss klar genug sein, um mit einem Sterbenden im Krankenhaus zu sprechen. Das Opfer eines Mordanschlages will nur mit Mike sprechen, mit niemandem sonst. Ehe es stirbt, verrät es Hammer, dass die gute Velda womöglich noch lebt. Nur ist ein kommunistischer Killer namens The Dragon hinter ihr her.

Obwohl er keine Lizenz und keine Knarre hat (und Pat ihm eine Einmischung verbietet), macht Hammer sich daran, herumzuschnüffeln. Und steckt dabei seine Nase in ein Wespennest. Gut nur, dass der FBI-Mann Rickerby (Llyod Nolan) eine eigene Rechnung mit Dragon zu begleichen hat und Mike mit Waffenschein und Informationen versorgt. So kann dessen Feldzug beginnen. Und wie sich das für einen wie Mike gehört, gibt es natürlich eine schöne Frau, die irgendwie mit drinhängt - die reiche Witwe Laura (Shirley Eaton -das vergoldete Mordopfer aus Goldfinger).


Kommentar

Was soll man sagen über den Streifen? Wann spielte ein Romanautor je seine hartgesottener Figur in einem Kinofilm? Nicht sehr oft, vermutlich. Und dafür, dass Spillane kein Schauspieler war, machte er seine Sache nicht allzu schlecht. Etwas hölzern zwar, mit viel Gerenne durch die Straßen der Stadt (typische LowBudget-Lückenfüller), ein bisschen Schießen, ein bisschen Knutschen mit Shirley Eaton und ein bisschen mehr finaler Prügelei. Man darf keine Wunder erwarten. Das Ende ist immerhin Hammer-like, auch wenn sich die Story nicht wirklich aufklärt (oder als Fortsetzung geplant war). Mit seiner zum Teil unpassenden und viel zu dominanten Musik schlug Philip Green allerdings über die Stränge, was dem Film oft nicht gut tat.

Spillane war ein bodenständiger Mike Hammer, kein glatter, zynischer Playboy wie Ralph Meeker in Robert Aldritchs Kiss Me, Deadly. The Girl Hunters verdiente sicherlich keinen Oscar, weder für schauspielerische Leistung, noch für das Drehbuch. Aber er hat einen rohen Charme.