Bewertung

Story

75 %

Spannung

65 %

Atmosphäre

85 %

Gewaltdarstellung

40 %


Filmdaten

The Second Women (1951)

Deutscher Titel: -

Alternative Titel & Arbeitstitel: Here Lies Love, Twelve Miles Out, Ellen

Studio: United Artists

Regisseur: James V. Kern

Darsteller: Robert Young, Betsy Drake, John Sutton

Drehbuch: Robert Smith und Mort Briskin

Musik: Nat W. Finston

Basierend auf: -


Rezension
Bestellen bei amazon.de
The Second Woman

Inhalt

Die hübsche Ellen Foster (Betsy Drake) lernt den Nachbarn ihrer Tante, den Architekt Jeff Cohalan (Robert Young) kennen und verliebt sich in den einsamen Mann. Nach dem tragischen Unfalltod lebt Cohalan allein mit seinem Hund und einem Pferd in einem riesigen Haus auf den Klippen zum Meer. Doch die aufkeimende Liebe wird schon bald von dunklen Omen überschattet - Cohalan füllt sich verfolgt - sein Pferd wird verstümmelt, sein Hund vergiftet, sogar ein wertvolles Gemälde verblasst auf geheimnisvolle Art und Weise. Liegt ein Fluch auf ihm, spielt ihm jemand böse mit - sein hasserfüllter Arbeitskollege Keith (John Sutton) vielleicht? Oder erweist sich die Vermutung von Cohalans Hausarzt als richtig - dass der Architekt unter Depressionen und einer fortschreitenden Paranoia leidet, die ihn selbst zu all dem treibt? Ellen stürzt sich in die Angelegenheit und bringt sich damit selbst in Lebensgefahr, denn sie kann niemandem trauen, nicht einmal Jeff selbst …


Kommentar

Ein visuell sehr ansprechender Film noir aus dem Jahre 1951, dessen musikalische Unterlegung (unter anderem Themen von Peter Tschaikowsky) und Bildsprache zuweilen sehr stark an alte Gruselfilme erinnern - märchenhafte Landschaften, einsame Herrenhäuser, das wölfische Todesheulen des Hundes. Dazu eine fließende, einnehmende Kameraarbeit von Hal Mohr. Alles spiegelt die zunehmende Verwirrung der Protagonisten, ihre Unsicherheit und ihr Misstrauen wieder. In typischer Manier wird die Geschichte in Rückblende und Off-Kommentaren erzählt.


Einzig gegen Ende verliert The Second Woman etwas an Fahrt, da in die Auflösung ein paar zu viele Handlungsstränge eingewoben werden, ehe der Held gereinigt und mit seiner zweiten Frau aus der Krise hervorgehen kann.