Bewertung

Story

75 %

Spannung

70 %

Atmosphäre

80 %

Gewaltdarstellung

60 %


Filmdaten

The Strange Love of Martha Ivers (1946)

Deutscher Titel: Die seltsame Liebe der Martha Ivers

Alternative Titel & Arbeitstitel: Love Lies Bleeding, Meaningful Glances

Studio: Paramount

Regisseur: Lewis Milestone

Darsteller: Barbara Stanwyck, Van Heflin, Lizabeth Scott, Kirk Douglas

Drehbuch: Robert Rossen

Musik: Miklós Rózsa

Basierend auf: -


Rezension
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The Strange Love of Martha Ivers

Inhalt

Als der Spieler Sam Masterson (Van Heflin) nach beinahe zwanzig Jahren in die kleine Industriestadt Iverstown zurückkehrt, findet er seine Jugendfreunde Martha Ivers (Barbara Stanwyck) und Walter 0'Neil (Kirk Douglas) an der Spitze der Stadt vor. Die hübsche Martha ist Chefin eines Großunternehmens, ihr Mann Walter auf dem Sprung zur politischen Karriere. Doch die beiden verbindet ein dunkles Geheimnis, auf dem ihre heutige Macht und Reichtum aufbauen. Und in ihrem Misstrauen befürchten sie, dass Sam ein erpresserisches Spiel mit ihnen treiben will. So beginnen sie, ihn mit Gewalt und Verführung in ihr Netz aus Intrigen und Mord zu ziehen.


Kommentar

Lewis Milestone inszenierte einen atmosphärisch dichten Film noir (Drehbuch John Patrick II und Robert Rossen, der später bei Body and Soul und Johnny O'Clock selbst Regie fürhen sollte), der einmal mehr beweißt, dass die Vergangenheit die Noir-(Anti)-Helden immer wieder einholt ... und zu Fall bringt. In Strange Love of Martha Ivers ist es ein Mord, dessen Schatten sich auch nach vielen Jahren noch erstickend über die Protagonisten legt und ihre Herzen mit Misstrauen füllt, bis sie sich gegenseitig ans Messer liefern. Darunter mischen sich Obsession, Alkoholismus und Machtgier, gegen die sich Held Masterson und seine Liebelei Antonia (Lizabeth Scott) erwehren müssen.


Erwähnenswert zudem, dass die Musik aus der Feder von Miklós Rózsa stammt, die Kostüme von keiner Geringeren als Edith Head. Nicht zu vergessen das Leinwanddebüt von Kirk Douglas.


Ein kleiner, wenig bekannter Film noir, der einen Blick wert ist.