Rose Keefe

Rose Keefe

Bestellen bei amazon.de
Guns and Roses

Guns and Roses

Originaltitel: Guns and Roses: The Untold Story of Dean O'Banion, Chicago's Big Shot Before Al Capone, 2003

294 Seiten

Roman

Cumberland House Publishing

Inhalt

Leben und Sterben der Gangsterlegende Charles Dean O'Banion, der in den Roaring Twenties als Anführer der North Side-Gang Chicago mit einer Welle von Verbrechen überzog. Von seiner Zeit als Mitglied der Jugendbande Little Hellions, über seinen Job als singing waiter und Rausschmeißer, seine Freundschaft mit Gangster Gene Geary, seine Karriere als Einbrecher, käuflicher Wahlhelfer und unsauberer "Geschäftsmann". Mit Einsetzen der Prohibition offenbarte sich den North Sidern, zu denen auch Bugs Moran zählte, ein neues, florierendes Geschäft: Alkoholschmuggel und Schwarzbrennerei. Zusammen mit anderen Gangsterbanden fluteten O'Banion und seine Jungs Chicago mit illegalem Alkohol, unterstützt von einem korrupten Polizeiapparat und Politikgefüge.

Doch Gier, Neid und Misstrauen durchzogen auch den Pakt der Gangsterbanden, allen voran Al Capone, dem O'Banion im Weg stand. Drei Killer pusteten Dean in seinem Blumengeschäft das Lebenslicht aus.


deanobanion.com - Website von Rose Keefe


Bestellen bei amazon.de
The Man Who Got Away

The Man Who Got Away

Originaltitel: The Man Who Got Away - The Bugs Moran Story, 2005

400 Seiten

Roman

Cumberland House Publishing

Inhalt

Bugs Moran - Erzfeind von Al Capone, der dem berüchtigten St. Valentines Massacre am 14. Februar 1929 entkam. Einbrecher, Alkoholschmuggler und Schwarzbrenner, Schläger und Mörder, war Moran der letzte Anführer der North Side-Gang, die sich in blutiger Auseinandersetzung mit Gangsterboss Al Capone maß. Unterstützt von korrupten Polizisten, Richtern und Politikern, waren die Verbrecher in Chicago nach einer Verhaftung schon wieder auf freiem Fuß, noch ehe sie in die Zelle gebracht werden konnten. Nach der Ermordung seines Freundes Dean O'Banion, schworen die North Sider blutige Rache, in der sie Capone und seine Schergen in Angst und Schrecken versetzten. Doch trotz seines von Gewalt und Verbrechen durchzogenen Lebens starb Moran nicht durch eine Kugel oder ein Messer, sondern durch Lungenkrebs.


Kommentar

Moran stellt den klassischen, amerikanischen Gangsters dar - clever, stil- und humorvoll. Ausgestattet mit einem Gespür für die Straße, mit Mut und Dreistigkeit, waren er und die North Sider nicht nur Capones Alptraum, sondern ebenso ein Sinnbild für organisiertes Verbrechen - Alkoholschmuggel, Schwarzbrennerei, (Wahl-)Betrug und Gewerkschaftsmanipulationen. Ihre Fäuste, automatische Waffen und Bomben konnten sie ebenso geschickt einsetzen, wie ihren Charme und ihr Geld. Aber ohne ein völlig korruptes System, ohne die geschmierten Polizisten, Richter und Politiker, hätten auch die Capones und Morans niemals die Macht erlangen können, die sie sich nahmen.

Rose Keefe lässt diese Zeit auferstehen, lässt den Leser zusammen mit Moran zum St. Valentines Massacre spazieren, ihn Alkoholtransporte kapern oder auf die Jagd nach Capones Schergen gehen. Umfangreich, aber niemals langatmig oder gar trocken (aber wie kann Morans Leben auch trocken sein?).


bugsmoran.net - Website von Rose Keefe