The Adventures of Gabriel Hunt

The Adventures of Gabriel Hunt

The Adventures of Gabriel Hunt

Enter Gabriel Hunt, world traveler and man of action, a strapping six-footer with a classic six-shooter in a holster on his hip and an insatiable hunger for discovery. And just what does he discover? Lost cities...ancient artifacts...deadly peril and dastardly adversaries...all the stuff of classic adventure fiction, complete with horses, snakes, shovels, pickaxes, torches, traps, bottomless pits, barroom brawls, jungles, jewels, and just about everything else that’s ever made your heart beat faster.


Mit den Abenteuern des Gabriel Hunt legte Hard Case Crime-Mastermind Charles Ardai reinste Pulp-Geschichten auf. Wie zu erwarten mit dem passenden Artwork und unterstützt von einer Reihe von HCC-Veteranen (Faust, Schow). Doc Savage, Indiana Jones und seit 2009 nun Gabriel Hunt.


Website des Verlages: www.huntforadventure.com


Nr. 01
Hunt at the Well of Eternity
(Gabriel Hunt, James Reasoner)
Hunt At the Well of Eternity
Nr. 02
Hunt Through the Cradle of Fear
(Gabriel Hunt, Charles Ardai)
Hunt Through the Cradle of Fear
Nr. 03
Hunt at World's End
(Gabriel Hunt, Nicholas Kaufmann)
Hunt At World's End
Nr. 04
Hunt Beyond the Frozen Fire
(Gabriel Hunt, Christa Faust)
Hunt Beyond the Frozen Fire
Nr. 05
Hunt Among The Killers Of Men
(Gabriel Hunt, David J. Schow)
Hunt Among The Killers Of Men
Nr. 06
Hunt Through Napoleon's Web
(Gabriel Hunt, Raymond Benson)
Hunt Through Napoleon's Web
Bestellen bei amazon.de
Hunt Through the Cradle of Fear

Hunt Through the Cradle of Fear

Originaltitel: Hunt Through the Cradle of Fear, 2009

267 Seiten

Roman

Leisure Books

Inhalt

Als Gabriel Hunt die hübsche Linguistin Sheba McCoy aus den Klauen des ungarischen Millionärs DeGroet befreit, ahnt er noch nicht, dass dies erst der Auftakt zu einem spektakulären Abenteuer ist, das ihn auf eine gefährliche Reise um die ganze Welt führen wird. Denn kaum zurück in den Staaten, wird Sheba schon wieder gekidnappt und nach Ägypten entführt. Mit ihrer Hilfe will DeGroet das Geheimnis der Sphinx lösen – in der er eine verborgene Kammer aufgespürt hat. Doch erst mit McCoys Übersetzung kann es gelingen, die tödliche Falle zu überwinden und an den Inhalt des Geheimraums zu gelangen. Der ist allerdings ein Rätsel, das geradewegs nach Griechenland führt. Mit einem knappen Vorsprung machen sich Hunt und seine Begleiter daran, verschollene Erzählungen des antiken Griechenlands aufzudecken und den Kugeln ihrer Verfolger auszuweichen. Denn was sie auf der Spur sind, könnte eine Bedrohung für die gesamte Menschheit werden. Und ihr Gegenspieler scheut kein Verbrechen, um es zu bekommen.


Kommentar

Charles weiß, wie man eine Buchreihe aufbaut. Und er weiß, wie man einen Pulp-Roman schreibt. Cradle Of Fear katapultiert den Leser direkt mal in knietiefe Action – für Vorgeplänkel bleibt keine Zeit. Und für eine ruhige Minute auch nicht, denn es geht munter weiter. Da wird Geballert, geprügelt, von Klippen gesprungen, das es nur so kracht. Hunt ist mehr als zäh und jeder Situation gewachsen – ein Pulp-Held durch und durch. Im zweiten Band wird seine Vergangenheit geschickt weiter ausgebaut, so dass zukünftige Autoren richtig aus den Vollen schöpfen können.

Auch was den Umgang mit übernatürlichen Erscheinungsformen angeht – während bei Dr. Jones Filmabenteuern keine mythologischen Kreaturen durch die Gegend liefen (Teil 4 mit seinen Aliens bleibe mal außen vor), ist die Welt des Gabriel Hunt da weitaus aufgeschlossener.

Neben dem mystischen Rätsel gibt es einen kompakten Trip an exotische Schauplätze, inklusive atmosphärischer Beschreibungen, eine Menge Schurken, Verfolgungsjagden, tödliche Fallen, schöne Frauen und mehr als genug Hunt.


Highlights / Tiefschläge

- Eine zusätzliche Kurzgeschichte über die Abenteuer des Gabriel Hunt.


Fazit

Cradle Of Fear schließt rasant an den ersten Band an, hält das Tempo beinahe über den gesamten Roman, wirkt aber gegen Ende ein wenig überladen vor lauter Action. Der wichtigste Punkt ist jedoch, dass die Geschichte ganz genau das tut, was sie soll: Blendend unterhalten, ohne dabei zu trashig oder zu verschnörkelt zu sein.


Bestellen bei amazon.de
Hunt At the Well of Eternity

Hunt At the Well of Eternity

Originaltitel: Hunt At the Well of Eternity, 2009

232 Seiten

Roman

Leisure Books

Inhalt

Der Abenteurer Gabriel Hunt zwängt sich in seinen Smoking, um eine Ausstellungseröffnung im Metropolitan Museum of Art über sich ergehen zu lassen. Doch mit der langweiligen Nacht ist es augenblicklich vorbei, als eine geheimnisvolle Fremde auftaucht, um ihm und seinem Bruder eine alte Fahne aus der Zeit des Bürgerkriegs anzuvertrauen. Doch bei der Übergabe funken ein paar brutale Gangster dazwischen und die Eröffnung verwandelt sich in ein Blutbad. Die Frau wird gekidnappt, ehe sie ihr Geheimnis verraten kann. Gabriel setzt nun alles daran, ihre Spur aufzunehmen. Einen ersten Hinweis findet er in der Fahne und einer zerbrochenen Flasche Whiskey, in der sich seltsamerweise nur Wasser befand, denn die Standarte gehörte dem Südstaatengeneral Fargo, der vor über hundertfünfzig Jahren mit seinen Leuten verschwand, um eine neue Armee aufzubauen. Die Spur führt von den Sümpfen Miamis über Mexiko bis hinein in den südamerikanischen Regenwald, wo ein sagenhaftes Geheimnis auf seine Entdeckung wartet. Und der Weg dorthin ist gespickt mit Banditen, hübschen Frauen, Killern und tödlichen Gefahren. Genau die richtige Mischung für einen wie Gabriel Hunt.


Kommentar

Auftakt des nächsten Projektes von Hard Case Crime-Gründer Charles Ardai – der Serie um den Pulp-Helden Gabriel Hunt, einem Mann vom Schlage eines Doc Savage oder Indiana Jones. Finanziell und wissenschaftlich unterstützt von der weltweit operierenden Hunt Foundation, ist Gabriel der Mann fürs Grobe. Egal ob mit Fäusten, Machete oder seinem alten Colt, ihm ist kein Abgrund zu tief, kein Fluss zu reißend, kein Urwald zu dicht und kein Gegner zu gefährlich. Vor allem von letzterem gibt es in At the Well of Eternity reichlich, inklusive eines klassischen Oberschurken. Dementsprechend hält sich auch das Tempo an eine typische Pulptaktung – kurze, knackige Kapitel, die nur selten mal ohne Cliffhänger enden. Angereichert wird die ganze Action mit schönen Frauen, exotischen Schauplätzen und coolen Sprüchen.


Highlights / Tiefschläge

- Der Titel verrät leider schon vor Beginn des Abenteuers viel zu viel.

- Eine nette kleine Anspielung auf Indiana Jones und das Peitschenschwingen.


Dies & Das

Der Autor James Reasoner ist in den USA vor allem für seine zahlreichen Westernromane bekannt.


Fazit

At the Well of Eternity macht kein Aufhebens darum, was es ist: Reiner Pulp. Flott geschrieben, unterhaltend, actionreich. Wohldosierte Lektüre für zwischendurch. Wie es eben sein muss. Und auch wenn die Handlungszeit im Heute angesiedelt ist, bleiben die exotischen Orte so mysteriös wie in den 40er Jahren. Genau da aber stellt sich die Frage: Braucht man Gabriel Hunt wirklich? Das Konzept ist klassisch und damit reichlich altbacken. Für Liebhaber sicherlich ein Vergnügen, aber bahnbrechend ist das ganze nicht. Zudem bleibt abzuwarten, wie stark sich Hunt als Serienheld etablieren kann und als wie abwechslungsreich und innovativ sich das Konzept erweist. Hard Case Crime spielt zwar ebenfalls mit klassischem Lesestoff, aber dort stimmt die Mischung an neu aufgelegten Kriminalromanen und zeitgenössischen Autoren, ganz zu schweigen von einer immensen Bandbreite an angerissenen Settings.